Evangelisch-Lutherische
Kirchengemeinde
Markt Schwaben
Header - Glaskreuz, Markt Schwaben / Glasfenster, Poing

Bethlehem

Kinder, Bethlehem, Schule

 

 

 

 

 

 

Pfarrer Raheb im Juni 2015 in Markt Schwaben ...

Letzte Begegnungsreise Pfingsten 2012: Ausschreibung ... und Tagebuch zur Reise ...

Kairos-Papier der Christen aus Palästina vom Dezember 2009 ...

Evangelische Schule in Bethlehem

Dar al-Kalima BethlehemSeit Jahren unterstützt unsere Gemeinde die evangelische Schule „Dar al-Kalima“ in Bethlehem. Diese Modellschule hilft mit, ein modernes Schulsystem in Palästina zu entwickeln Rund 250 Kinder vom Kindergarten bis zum Abitur nach der 12.Klasse, Christen verschiedener Konfessionen und über die Hälfte Moslems, über die Hälfte Schülerinnen, besuchen die im Jahr 2000 eingeweihte Schule. „Dar al-Kalima“ heißt nach Johannes 1 „Haus des Wortes“. Die Liebe Gottes soll hier „Fleisch“ werden, also an die junge Generation Palästinas weitergegeben werden.

Fachhochschule

Kinder, Dar al-Kalima, Bethlehem„Dar al-Kalima“ soll nicht mit dem Abitur enden. Im November 2010 konnte die neue Fachhochschule eingeweiht werden.. Rund 50% der Bevölkerung Palästinas sind unter 20 Jahren. Mit dem Bau des neuen Hochschulgeländes investiert Dar al Kalima nicht nur in eine hoch qualifizierte Ausbildung der jungen Menschen, sondern auch in eine bessere Zukunft für Palästina und sein Volk und ein friedliches Miteinander im Heiligen Land.

Im November 2010 konnte die Fachhochschule eingeweiht werden ...

Landesbischof Dr. Johannes Friedrich

Bischof FriedrichZu dieser Schule, Ostern 2002: “… eine Akademie in Bethlehem, verbunden mit einer Schule, die ich wirklich für eine Modellschule der Friedenserziehung, für eine pädagogische Modellschule und für eine ökologisch vorbildliche Schule halte. ...Es ist just jene Schule, die israelisches Militär vor zwei Wochen (im März 2002) besetzt hatte und in der die Soldaten ohne jeden Grund wie die Vandalen gehaust haben: Sie haben drei Kreuze zerstört, wie auch viele Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, und Schießübungen auf Fenster und Türen veranstaltet.“

Pfarrer Dr. Mitri Raheb in Markt Schwaben

Pfarrer Raheb, Bürgermeister Winter, Markt SchwabenIm November 2005 besuchte Pfarrer Dr. Mitri Raheb unsere Gemeinde, wurde von Bürgermeister Bernhard Winter zum Abendessen einge-laden und hielt in unserer Philippuskirche einen Vortrag. Pfarrer Dr. Raheb trug sich auch in das Goldene Buch Markt Schwabens ein.

Aachener Friedenspreis 2008 für Pfarrer Dr. Mitri Raheb.

Pfarrer Dr. Mitri Raheb im November 2009 in Markt Schwaben ...

Pfarrer Dr. Mitri Raheb erhält im Februar 2012 in Baden-Baden den Deutschen Medienpreis ...

Pfarrer Dr. Mitri Raheb im Juni 2015 in Markt Schwaben. Er stellt sein neues Buch vor: Glaube unter imperialer Macht ...

 

Erfahrungen in der 2. Intifada: Feindesliebe

Raheb, Bethlehem hinter MauernPfarrer Raheb las 2005 in Markt Schwaben aus seinem Buch „Bethlehem hinter Mauern“, berichtete von seinen Erfahrungen während der 2.Intifada und sprach von seinem gewaltlosen Weg für ein friedliches Miteinander: "Was uns als Christen von den Juden und Muslimen unterscheidet, ist das Gebot der Feindesliebe. Davon können wir uns nicht verabschieden. Es ist unsere Besonderheit und unser Bekenntnis: Auch in solch schwierigen Situationen die Hoffnung nicht aufzugeben, den Feind zu einem Nachbarn umwandeln zu können und zu müssen."

Solidarität mit den Christen Bethlehems

weihnachtskirche, BethlehemPfarrer Raheb rief auch zur Solidarität mit den Christen Bethlehems auf und lud zu Solidaritätsreisen ein: "In einer Zeit, in der die Welt unserem Leiden gegenüber gleichgültig zu sein scheint, wenden wir uns an Euch, in der Hoffnung, dass Ihr unseren Stimmen in diesen schwierigen Zeiten Gehör verschafft, dass Ihr der Ungerechtigkeit entgegentretet, dass Ihr die Botschaft des Kindes von Bethlehem verkündigt, die Botschaft des Friedensfürsten."

Besuche Bethlehems im November 2006, im März 2008, im November 2009 und im April 2010

Baum, Dar al-Kalima, BethlehemMehrfach besuchten Gruppen unserer Gemeinde Bethlehem und pflanzten jeweils vor der Schule einen Baum, unterstützt von Dr. Mitri Raheb, dem evangelischen Pfarrer Bethlehems.

Reise 2006: Tagebuch ...

Reise 2008: Tagebuch ... und Fotos ...

Reise 2009: Fotos ... und Ausschreibung ...

Reise 2010: Fotos von der Gospelchor-Reise zu Ostern ...

Reise 2012 Ausschreibung und Tagebuch

Geburtskirche in Bethlehem

geburtskirche BethlehemDas bekannteste Bauwerk Bethlehems ist die Geburtskirche. Sie steht dort, wo der Tradition nach Jesus geboren ist. Unter dem Hauptaltar der Kirche liegt die berühmte Geburtsgrotte. Bethlehem war  früher mehrheitlich christlich. Aufgrund der schwierigen politischen Situation sind viele Christen ausgewandert. Inzwischen ist die Stadt mehrheitlich muslimisch. Die Christen Bethlehems sind Palästinenser, den größten Teil bilden orthodoxe und katholische Christen. Die evangelischen sind nur rund 400. In der palästinensischen Stadt leben keine Juden, außer beim Grab der Rahel.

Christen als lebendige Steine

weihnachtskirche,bethlehem,innenPfarrer Raheb ermuntert die Christen zum Bleiben und zur Rückkehr in ihre Stadt. Nach der Bibel sind die Christen die „lebendigen Steine“.  Wenn noch mehr Christen das Land verlassen, besteht die Gefahr, dass nur noch „tote Steine“ übrig bleiben. Manche christliche  Touristen verhalten sich zum Leidwesen der Christen im Heiligen Land so, als ob es nur tote Steine gäbe. Denn sie besuchen nur die Heiligen Orte, ohne die Christen wahrzunehmen.

Die Mauer

Mauer in BethlehemBethlehem ist von Jerusalem durch eine 8 Meter hohe Mauer getrennt. An manchen ist es eine elektrisch abgesicherte Zaunanlage. Wenn diese Anlage von Mauer und Zaun fertig ist, wird die Stadt eingesperrt sein.
Die Israelis sagen, sie diene der Sicherheit gegen palästinensische Terroranschläge. Freilich sind Mauer und Zaun so gebaut, dass viel Land auf der israelischen Seite liegt. Zudem brauchen Palästinenser eine nur schwer zu erhaltende, besondere Genehmigung, wenn sie auf die andere Seite wollen und müssen, zum Beispiel zur Arbeit, zur Behandlung im Krankenhaus, zum Besuch von Freunden.

Raheb: Fakten schaffen

Laden Begegnungszentrum BethlehemDr.Mitri Raheb: „Wir müssen Fakten schaffen. Israel ist Israel geworden, weil 200 Milliarden Dollar der internationalen Gemeinschaft nach Israel geflossen sind. Auch wir müssen Fakten schaffen – und zwar aufbauende: Bildung, Schulen, Hochschulen. Uns zu Opfern zu machen ist zu wenig. Wir müssen nicht sagen, sondern zeigen, wie die Zukunft aussieht.“ So wurden im Begegnungszentrum der evangelischen Kirche 200 Arbeitsplätze geschaffen, zum Beispiel im Laden, in dem Glasengel, Olivenholzartikel und vieles mehr verkauft werden.

Kunswerke aus Altglas

Glasengel, BethlehemIn den Kunstwerkstätten des Begegnungszentrums werden aus Altglas Engel, Friedenstauben und andere Kunstwerke hergestellt. Aus Altem wird Neues, aus Abfall Schönes. Und Frauen erhalten Arbeit und spüren, dass sie Gaben haben und ihren Lebensunterhalt verdienen können. Glasengel und andere Kunstwerke können in unseren Gemeindezentren in Markt Schwaben und Poing  gekauft werden. Besonders vor Weihnachten. Mehr dazu ...

Olivenholzartikel

bethlehem, olivenholz, krippeAuch Krippen und andere Werke aus Olivenholz können Sie bei uns erwerben und so dafür sorgen, dass die Menschen in Bethlehem Geld verdienen können. Mehr dazu ...

 

Vorträge zu Israel/ Palästina

Daoud Nassar, BethlehemIn den letzten Jahren waren neben Pfarrer Raheb viele Gäste aus dem Heiligen Land in Markt Schwaben. Im Mai 2007  besuchte uns Daoud Nassar, ein evangelischer Christ, der seit über 10 Jahren gegen die Enteignung seines 42 Hektar großen Landes ankämpft. Der Weinberg ist umgeben von jüdischen Siedlungen. Auch sein Land beansprucht die israelische Seite. Er kämpft mit friedlichen Mitteln und internationaler Unterstützung dagegen an. Vorher konnten wir schon Faten Mukarker, Viola Raheb, Jeremy Milgrom, Suleiman Abu Dayyeh und Felicia Langer willkommen heißen.. Auch der frühere ARD-Korrespondent Friedrich Schreiber hielt einen Vortrag. Eine Ausstellung zeigte im Frühjahr 2007 „Palästina- Alltag unter Besatzung“. Im Oktober 2008 sprach Johannes Zang, der jahrelang im Heiligen Land lebte. Im Februar 2010 warb der Israeli Yahav Zohar vom "Israelischen Komitee gegen Häuserzerstörungen" für die Unterstützung der israelischen Friedensbewegung durch das Ausland, auch durch Deutsche.

Erntedank 2012 war Daoud Nassar in Markt Schwaben ...

Video und Lied  zu Bethlehem im Herbst 2007

Die Situation ist bedrückend. Dennoch arbeiten viele Bewohner Bethehems für eine friedliche Zukunft in ihrer Stadt und im Heiligen Land. Dar al-Kalima ist ein Zeichen dafür.

14.2.13 Fuchs

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Partnerschaften


Die Fünf C`s der Schule "Dar al-Kalima"

Creativity - Kreativität, Communication - Kommunikation, Christianity – Christliche Werte, Critical Thinking – Kritsches Denken, Commintment to our Palastinian Communitiy – Einsatz für unsere palästinensische Gesellschaft.


Interessantes im Internet

www.diyar.ps
Internationales  Begegnungszentrum Bethlehem, Evangelische Weihnachtskirche, Glaskunstwerke, Evangelische Schule „Dar al-Kalima“, Einrichtungen von Pfarrer Dr. Mitri Raheb, annadwa ist das arabische Wort für Begegnung

www.ochaopt.org
UN-Menschenrechts- Beobachtung, Karten zu Checkpoints und Mauer

www.machsomwatch.org
Berichte der Frauen der israelischen Organisation Machsom Watch (Roni Hammermann)

www.arij.org
Beobachtung der israelischen Kolonisierung (mit Satelliten- Fotos)

www.openbethlehem.org
Zur Mauer

www.gush-shalom.org
Israelische Friedensorganisation, Uri Avnery


Förderverein Bethlehem Akademie Dar al-Kalima

www.foederverein-bethlehem.de

Über den Förderverein werden Spenden für Schule, Fachhochschule und andere Einrichtungen von Dar al-Kalima nach Bethlehem geleitet.

Spendenbescheinigungen: Adnan Nasser, Stuttgart, Mail: a.Nasser(at)online.de

EKK Stuttgart, BLZ 600 606 06, Nr. 419 478

1.Vorsitzender: Dekan Reinhard Tröster, Weikersheim, Mail: Reinhard_Troester(at)web.de

2.Vorsitzender: Bischof Dr. Hans-Jürgen Abromeit, Greifswald, Mail: Abromeit(at)gmx.de

Prospekt von Dar al-Kalima als pdf-Datei ...


Presseartikel zum Besuch in Markt Schwaben:

Ebersberger Zeitung, 2.12.05

Ebersberger SZ, 2.12.05